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    Welche Kosten kommen auf deutsche Wasserstoffabnehmer im Jahr 2035 zu? Antworten auf diese Frage liefert eine Analyse des Fraunhofer-Exzellenzclusters »Integrierte Energiesysteme« CINES, in der dies erstmals systematisch berechnet wurde. Die Forschenden berücksichtigten nicht nur die Erzeugungskosten von grünem Wasserstoff, sondern auch Transport und Speicherung. Diese Infrastrukturkosten fallen für Kraftwerke deutlich stärker ins Gewicht als für industrielle Abnehmer. Die Erkenntnisse der Analyse, die am 6. Juli in einem Webinar vorgestellt werden, helfen Abnehmern und Erzeugern von Wasserstoff in Industrie und Energiewirtschaft, besser für die Zukunft gerüstet zu sein.

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  • Wie können Länder im südlichen Afrika zu wichtigen Akteuren im globalen Handel mit grünem Wasserstoff werden? Und welchen Einfluss haben die Nachhaltigkeits- und Zertifizierungsvorgaben der Importländer auf diese Entwicklung? Ein neues Whitepaper, herausgegeben von den Fraunhofer‑Instituten IEE, ISI, IEG und IMWS im Rahmen des Fraunhofer-Exzellenzclusters CINES, analysiert erstmals systematisch, wie unterschiedliche Power‑to‑X‑Zertifizierungsanforderungen den Markthochlauf von Wasserstoff und synthetischen Energieträgern aus der SADC‑Region prägen – und warum strategische Entscheidungen bereits in frühen Projektphasen entscheidend sind.

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  • Mario Ragwitz
    © Dieter Hüsten

    Zum 1. Juli 2025 ist Prof. Dr. Mario Ragwitz zum Sprecher des Fraunhofer-Exzellenzclusters »Integrierte Energiesysteme« CINES berufen worden. Er übernimmt damit die Leitung der institutsübergreifenden, systemischen Forschungsaktivitäten innerhalb der Energieforschung bei Fraunhofer. Er folgt auf Prof. Dr. Hans-Martin Henning, der den Cluster seit der Gründung im Jahr 2019 leitete und nun altersbedingt ausscheidet.

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  • Für das Ziel, bis 2045 klimaneutral zu wirtschaften, müssen Industrieunternehmen in Deutschland ihre Produktion defossilisieren. Die zentralen Energieträger der klimaneutralen Industrie werden Strom und Wasserstoff sein. Von ihren Preisen und ihrer resilienten Verfügbarkeit wird die künftige Wettbewerbsfähigkeit der energieintensiven Industrie in Deutschland und Europa abhängen. Dabei spielen der Ausbau und die Modernisierung der Energieinfrastrukturen eine zentrale Rolle. Ein neues Empfehlungspapier des Fraunhofer-Exzellenzclusters „Integrierte Energiesysteme“ CINES macht Vorschläge, um eine sowohl klimaneutrale als auch wettbewerbsfähige Industrie in Deutschland zu ermöglichen.

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  • Aufgrund seiner Fähigkeit, Energie zu speichern und zu transportieren, ohne dabei Treibhausgase freizusetzen, gilt grüner Wasserstoff als wichtiger Treiber für die Dekarbonisierung der Energiesysteme. Allerdings sind die Preise mit großen Unsicherheiten behaftet UND es ist unklar, welchen Einfluss die Preise auf Das Energiesystem haben. Wissenschaftler:innen vom Fraunhofer CINES haben diese Thematik untersucht und in einem Paper veröffentlicht.

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  • TransHyDE untersucht die entscheidende Rolle von Wasserstoff bei der Dekarbonisierung der Industrie, Gebäude und des Transports in Deutschland und Europa, indem sie zukünftige Wasserstoffnachfragen, -produktionen und -infrastrukturen bis 2050 analysiert. Die Studie bietet wertvolle Einblicke in die Herausforderungen und Chancen der Energiewende und zeigt konkrete Szenarien und Strategien für die erfolgreiche Implementierung von Wasserstofftechnologien auf.

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  • © iStock_boule13

    Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben sich das Ziel gesetzt, sich bis 2031 zu einem der weltweit führenden Produzenten von kohlenstoffarmem Wasserstoff zu entwickeln. Die Regierung der VAE hat daher das Fraunhofer-Exzellenzcluster Integrierte Energiesysteme (CINES) und das Beratungsunternehmen GHD Advisory mit der Entwicklung einer nationalen Wasserstoffstrategie beauftragt. Die Strategie, die gestern im Rahmen des »2. Emirates Energy Forums« vom Ministerium für Energie und Infrastruktur der VAE (MOEI) veröffentlicht wurde, ist eine umfassende Analyse der Chancen und Hindernisse für die zukünftige Wasserstoffwirtschaft in den VAE.

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    Der Wandel zu einer klimaneutralen Industrie in Europa ist für die Bekämpfung der Klimakrise von zentraler Bedeutung. Im Mittelpunkt dieser Industriewende stehen vor allem die Produktion von Stahl, Zement und Chemikalien. Eine neue Studie des Fraunhofer ISI für die EU-Kommission hat die Auswirkungen der Industriewende auf das europäische Energiesystem in verschiedenen Szenarien untersucht.

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  • CINES und GHD (ein führendes Unternehmen für professionelle Dienstleistungen) haben in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Energie und Infrastruktur (MOEI) der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) im Auftrag der Regierung eine umfassende nationale Wasserstoffstrategie entwickelt.

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