Strategische Analyse und Optimierung von Wasserstoff-Bezugskosten

LCODH: Für mehr Sicherheit beim Wasserstoff-Invest

Um Investitionen in grünen Wasserstoff verlässlich zu planen, fehlt oft die Kostensicherheit. Wir berechnen und optimieren die Bereitstellungskosten inklusive Transport und Speicherung (Levelized Cost of Delivered Hydrogen - LCODH), spezifisch für Ihren Standort und Ihr Nutzungsprofil.  

Ob in der Industrie oder in der Energiewirtschaft – Unternehmensinvestitionen in grünen Wasserstoff sind aktuell von großer Zurückhaltung geprägt. Ein wesentlicher Grund: Unklarheit hinsichtlich der zu erwartenden Bezugskosten. 

Übliche Analysen konzentrieren sich auf die reinen Erzeugungskosten, vernachlässigen aber die massiven Auswirkungen von Transport, Speicherung und Nutzungsprofil. Fraunhofer CINES schließt diese Lücke und bietet maßgeschneiderte, datenbasierte Berechnungen der tatsächlichen Bereitstellungskosten.

Ob als Wasserstoff-Abnehmer oder -Lieferant: Unsere LCODH-Analysen bieten Ihnen Planungssicherheit, spezifisch für Ihren Standort und Ihren Anwendungsfall.

Unsere Leistungen im Überblick

Klicken Sie auf die Reiter unten, um unsere konkreten Leistungen für verschiedene Branchen kennenzulernen.

Wasserstoff als industrieller Energieträger und chemischer Grundstoff wird insbesondere in der Eisen- und Stahlindustrie, der Grundstoffchemie oder Raffinerien an Bedeutung gewinnen. Um hier konkrete Planungen und Investitionen anzustoßen, benötigen Unternehmen dieser Branchen Planungssicherheit über den zukünftigen Bezug von Wasserstoff. In welchem Bereich werden die Kosten liegen? Lohnt sich ein Anschluss an das Wasserstoff-Kernnetz? Oder ist eine Onsite-Lösung mit Vor-Ort-Elektrolyse wirtschaftlicher?

Unsere Leistungen:

  • Profilscharfe Kostenanalyse: Wir berechnen Ihre individuellen Wasserstoffbezugskosten (LCODH) basierend auf Ihrem spezifischen Lastprofil. Es macht einen erheblichen Unterschied, ob Sie Wasserstoff als kontinuierliche Bandlast (z.B. DRI-Stahl, Ammoniak) oder in flexiblen Kampagnen beziehen.  
  • Techno-ökonomischer Pfadvergleich: Wir vergleichen für Ihren Standort die Kosten einer netzgebundenen Wasserstoffversorgung (inkl. Hochlaufentgelte für das Kernnetz) mit autarken Onsite-Lösungen, die auf lokale Elektrolyse setzen.  
  • Risikobewertung & Hedging: Statt reiner Punktprognosen liefern wir Bandbreiten und strategische Handlungsoptionen, um sich gegen Preisschwankungen abzusichern. 

Entscheidend für die Planung von Erzeugungskapazitäten für grünen Wasserstoff ist die Identifizierung lukrativer Kundensegmente. Zu welchen Gesamtkosten (inkl. Transport und Speicherung) können welche Abnehmer an welchen Standorten beliefert werden? Wie wettbewerbsfähig sind Sie  gegenüber der Konkurrenz?

Unsere Leistungen:

  • Kunden- und standortspezifische Lieferkosten (LCODH): Wir ermitteln, wie stark die Transport- und Speicherkosten den Endpreis für verschiedene Kundengruppen in die Höhe treiben. Beispielsweise belasten Infrastrukturkosten industrielle Bandlast-Kunden deutlich weniger als Spitzenlastkraftwerke.  
  • Optimierung der Erzeugungskosten: Durch unsere stundenscharfen Optimierungsmodelle für die H2-Erzeugung und die Kombination mit unserem Strommarktmodell SCOPE EM zeigen wir Ihnen, wie Sie durch smarte Beschaffungsstrategien (z.B. Kombination aus PPAs, Portfolio-Effekten und Spotmarkt-Zukäufen) Ihre Erzeugungskosten senken können.  
  • Wettbewerbsanalyse: Wir bewerten Ihre Wettbewerbsposition im Vergleich zu Importoptionen (z.B. außereuropäischer Schiffstransport von Ammoniak inkl. Cracking), um Ihre Preisstrategie optimal auszurichten.  
  • Infrastruktur-Auslegung: Wir ermitteln, welcher Anteil Ihres erzeugten Wasserstoffs zwischengespeichert werden muss, um bestimmte Kundenprofile zu bedienen, und welche Kosten (z.B. Kavernenspeicher-Zyklen) dadurch entstehen.

Wasserstoffkraftwerke stellen im künftigen Stromsystem gesicherte Leistung bereit. Egal ob als Neubau oder durch Umrüstung im Bestand, die Planung steht vor erheblichen Unsicherheiten: Welchen Einfluss haben Transport und Speicherung von Wasserstoff auf die Kostenstruktur der Stromerzeugung? Welcher regulatorische Rahmen (Kapazitätsmarkt, Speichermarkt), ermöglicht einen wirtschaftlichen Betrieb?  Ist der Anschluss ans Wasserstoff-Kernnetz vorzuziehen oder ist ein autarkes „Speicherkraftwerk" (Elektrolyseur + Kaverne am Standort) die wirtschaftlichere Option?

Unsere Leistungen:

  • Profilscharfe Vollkostenanalyse: Wir berechnen Ihre tatsächlichen Wasserstoff-Bezugskosten (LCODH) inklusive Transport und Speicherung – nicht nur die Gestehungskosten. Denn gerade für Kraftwerke mit wenigen jahresvollaststunden machen Infrastrukturkosten einen großen Anteil der Kosten aus.
  • Versorgungspfad-Vergleich (Netz vs. Speicherkraftwerk): Wir quantifizieren für Ihren Standort und Ihr Lastprofil, ob ein Anschluss ans Wasserstoff-Kernnetz (mit Netzentgeltbelastung) oder ein autarkes Speicherkraftwerks-Konzept (ohne Netzkosten, aber standortabhängig) wirtschaftlicher ist.
  • Bewertung alternativer Brennstoffe: Wir stellen den für Sie spezifischen Wasserstoff-Bezugskosten die Kosten alternativer Optionen (z. B. regeneratives Methanol, hybride Fahrweisen) gegenüber, damit Sie eine technologieneutrale Investitionsentscheidung treffen können.
  • Regulatorische Szenarioanalyse & Argumentationsgrundlage: Wir zeigen quantitativ auf, unter welchen Rahmenbedingungen (Kapazitätsmarkt-Design, Netzentgelt-Rabatte, Speicher-CfDs) ein wirtschaftlicher H2-Kraftwerksbetrieb möglich wird – und liefern Ihnen damit eine belastbare Basis für den Dialog mit Politik, Regulierern und Investoren