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    Welche Kosten kommen auf deutsche Wasserstoffabnehmer im Jahr 2035 zu? Antworten auf diese Frage liefert eine Analyse des Fraunhofer-Exzellenzclusters »Integrierte Energiesysteme« CINES, in der dies erstmals systematisch berechnet wurde. Die Forschenden berücksichtigten nicht nur die Erzeugungskosten von grünem Wasserstoff, sondern auch Transport und Speicherung. Diese Infrastrukturkosten fallen für Kraftwerke deutlich stärker ins Gewicht als für industrielle Abnehmer. Die Erkenntnisse der Analyse, die am 6. Juli in einem Webinar vorgestellt werden, helfen Abnehmern und Erzeugern von Wasserstoff in Industrie und Energiewirtschaft, besser für die Zukunft gerüstet zu sein.

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  • In die Wärmeversorgung fließen über 50 Prozent der Endenergie in Deutschland. Deshalb ist dieser Sektor innerhalb der Dekarbonisierung des Energiesystems ein kritischer Bereich. Fossile Energieträger wie Kohle oder Gas werden zunehmend durch Energiequellen mit schwankendem Angebot wie Wind und Sonne ersetzt. CINES-Forschende betonen deshalb im neuen Hintergrundpapier für das Kopernikus-Projekt Ariadne die Bedeutung von Wärmespeichern für die Energiewende. Sie erklären, welche unterschiedliche Technologien es gibt und welche Faktoren ihren Einsatz bestimmen.

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  • Wie können Länder im südlichen Afrika zu wichtigen Akteuren im globalen Handel mit grünem Wasserstoff werden? Und welchen Einfluss haben die Nachhaltigkeits- und Zertifizierungsvorgaben der Importländer auf diese Entwicklung? Ein neues Whitepaper, herausgegeben von den Fraunhofer‑Instituten IEE, ISI, IEG und IMWS im Rahmen des Fraunhofer-Exzellenzclusters CINES, analysiert erstmals systematisch, wie unterschiedliche Power‑to‑X‑Zertifizierungsanforderungen den Markthochlauf von Wasserstoff und synthetischen Energieträgern aus der SADC‑Region prägen – und warum strategische Entscheidungen bereits in frühen Projektphasen entscheidend sind.

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    Ein neuer Leitfaden von Fraunhofer CINES unterstützt Stadtwerke, Kommunen und weitere Akteure bei der Entwicklung von Wärmeversorgungskonzepten mit oberflächennaher Geothermie in Bestandsquartieren. Er bündelt technische, wirtschaftliche und rechtliche Aspekte, strukturiert Planungsprozesse und erleichtert so den Zugang zur Umsetzung geothermischer Projekte im urbanen Raum.

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  • Mehrere Strompreiszonen in Deutschland ermöglichen einen besseren Einsatz von Flexibilitätstechnologien wie Batteriespeichern und reduzieren Engpässe im deutschen Stromnetz. Das zeigt eine neue Ariadne-Analyse, in der Forschende mit Hilfe eines modellbasierten Ansatzes drei verschiedene Gebotszonenteilungen in Deutschland untersuchen. Die Arbeit zeigt die Vorteile regionaler Strompreise und stellt heraus, was bei der Aufteilung beachtet werden sollte.

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  • Wenn Europa frühzeitig konsistente Entscheidungen trifft, ist eine kosteneffiziente, robuste und strategisch sinnvolle Wasserstoffversorgung möglich: So lautet ein Ergebnis der aktuellen Studie des TransHyDE-Projekts Systemanalyse. Die Studie zeigt zudem auf, wie aktuelle politische Weichenstellungen - etwa Pipelineausbau, Importstrategien, CO2-Bepreisung und Förderinstrumente - sich auf Europas Wasserstoffsystem bis 2050 auswirken. Durch die Kombination von Energiesystemmodellierung, Untersuchung industrieller Transformationspfade, globalen Importanalysen und Infrastrukturplanung liefern die Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft und Wirtschaft ein umfassendes Werk zum Wasserstoff-Markthochlauf in Deutschland und Europa. Die Studie ist ab heute auf der Webseite des Projektes abrufbar.

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  • Mit einem wissenschaftlichen Symposium wurde Prof. Hans-Martin Henning gestern in den Ruhestand verabschiedet. Der Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg prägte über viele Jahre auch die Energieforschung der Fraunhofer-Gesellschaft. Als Vorsitzender des Expertenrats für Klimafragen beriet er von 2020 bis 2025 die Bundesregierung bei der Umsetzung des Klimaschutzgesetzes und war in dieser Funktion ein Mahner für konsequente Maßnahmen.

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